Inner Sanctum rockt Weil am Rhein.

Der Freiburger Melodic Death Metal Band Inner Sanctum wurde am Samstag die Ehre zuteil, das Baden in Blut Festival zu eröffnen. Obwohl es zur mittäglichen Stunde drückend schwül war, ließen zahlreiche Metallfans ihre Köpfe zu neuem und altem Liedgut der Gewinner des Blood Battle Bandcontests 2016 kreisen. Bei Band und Publikum flossen standesgemäß sowohl Bier und Met als auch der Schweiß.
Wir, HANNS & GRETEL, waren für euch mit dabei, um das Spektakel für die Ewigkeit auf Film zu bannen.

Mehr dazu in unserer Märchenstunde inklusive Bildergalerie.

 

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Seit den frühen Morgenstunden schwebte das Damoklesschwert plötzlicher Wolkenbrüche über uns. Bepackt mit drei Kameras und Säcken voller Technik machten wir uns mit dem Zug von Freiburg auf nach Weil am Rhein. Schon der Waggon war mit schwarz gekleideten und Metall gespickten Gestalten besetzt. Beim Ausstieg setzten wir zuerst auf die Schwarmintelligenz der Festivalbesucher, doch der Pulk zerstreute sich auf dem Weg – wohl auf der Suche nach Bier. So folgten wir altbewährt den digitalen Brotkrumen und wurden so unverhofft zum Anführer der Wanderung.

Auf dem Festival Gelände angekommen, standen wir vor der Herausforderung in den mit Bauzäunen und schwarzen Planen schwer umfesteten Bühnenbereich einzudringen, was uns nach langwierigen Gesprächen mit den Platzanweisern schließlich gelang. Da die Band im Bierdunst und Trubel der Vorbereitung leider versäumt hatte, uns einen Fotopass zu ergattern, musste unsere Daseinsberechtigung erst verhandelt werden.

Als die Uhren Punkt Zwölf schlugen, war eine Kamera auf der Bühne aufgebockt, während wir zwei im Pressegraben auf der Lauer lagen und mit anderen Kameraden um die besten Plätze balgten. Schneller als gedacht drängten Inner Sanctum auf die Bühne und schon begannen um uns herum die Tieftöner zu wummern, noch bevor wir Gelegenheit bekamen, unsere Ohrstöpsel einzuschmeißen. Aber wir sind hart im Nehmen. Zwar berührt grundsätzlich kein Bier unsere Kehlen, und auch das Headbangen ließen wir ausnahmsweise sein, aber für einen guten Mitschnitt scheuten wir die formidable Frontal-Beschallung nicht. Und so war uns auch ohne Trinkgelage und Kopfnickerei nach dem Konzert gebührend schwummrig.

So grimmig manche der schwarzen Gestalten wirken mochten, so brachial das Gebaren auch auf der Bühne, so herzlich und knuddelig sind sie doch. Und selbst das Wetter war uns schließlich wohlgesonnen, hielt es sich trotz drückender Wolkendecke doch mit Schauern zurück. Nun sind wir in den letzten Zügen des Rohschnitts und harren des Ton-Mitschnitts, den wir möchten euch das so hart erkämpfte Material natürlich nicht vorenthalten!

Wir danken Inner Sanctum für eine tolle Erfahrung und freuen uns schon auf das nächste Mal! Stay true!